Herbstdurchgang endet frühzeitig mit 5:2 Niederlage in Ybbsitz

Herbstdurchgang endet frühzeitig mit 5:2 Niederlage in Ybbsitz

Bericht vom 01.11.2020
zugeordnet zu: KM/U23

Nachdem im Vorfeld einerseits das Wetter und andererseits Corona der Spielverderber hätte sein können, wurde das Freitagabendspiel doch unter guten Bedingungen absolviert. Gerüchte, dass dies das letzte Spiel im Herbst sein könnte, wurden leider einen Tag später durch die Regierung bestätigt.
Sportlich ließen sich beide Mannschaften nichts anmerken und es ging in den ersten Minuten auch gleich munter los. Ybbsitz war spielerisch tonangebend, jedoch die Gaflenzer konnten immer wieder Nadelstiche setzen. Nach einem sehr schönen Spielzug aus den Abwehrreihen bis in die Spitze, hatte der SVG auch die erste große Möglichkeit durch Paul Brenn. Er schießt jedoch knapp am Tor vorbei. In der 6. Minute war es dann soweit, ein Freistoß von der linken Seite, getreten von Matthias Kühnl, geht an Freund und Feind vorbei ins lange Eck zum 1:0 für Gaflenz. Gleich im Gegenzug der Ausgleich der Gastgeber ebenfalls mit einem Freistoß. Ab da an übernahmen die Ybbsitzer das Kommando, gingen in der 18. Minute in Führung. Bis zur Pause passierte dann nichts mehr Erwähnenswertes. In der 2. Halbzeit ähnliches Bild: Die Ybbsitzer spielbestimmend und Gaflenz kämpft und verteidigt. Mit dem einzigen Vorstoß des SVG in diesem Spielabschnitt egalisiert Florian Hirtenlehner den Spielstand überraschend mit einem Schuss von der Strafraumgrenze in den rechten oberen Winkel. Es dauerte jedoch wieder nur 3 Minuten und die Heimischen gehen erneut in Führung. Die beiden weiteren Treffer waren nur noch Kosmetik, da die Gaflenzer keinen Torschuss mehr abgeben.

AUFSTELLUNG:
Martin Studirach; Benedikt Brenn (Josip Marjanovic), Niclas Schnetzinger, Patrik Kleinlehner (Thomas Hirtenlehner), Paul Brenn (Sajad Ghandali); Matthias Kühnl (Younes Alkheder), Michael Kern (Erwin Reifberger), Martin Stütz, Simon Rettensteiner; Florian Hirtenlehner, Georg Bichler

HERBSTFAZIT:
Die Niederlage gegen diesen spielstarken Gegner ist kein Beinbruch. Positiv, wie im gesamten Herbstdurchgang, ist die Einstellung bis zum Ende alles in die Waagschale zu werfen und sich in keinem Moment aufzugeben. Beeindruckend wie schnell man körperliche Defizite zu Beginn der Meisterschaft kompensierte und spielerisch immer besser wurde. Meist war man mit den Gegnern immer auf Augenhöhe und der eine oder andere Sieg wäre möglich gewesen. Leider ist der Herbst auch schon wieder vorbei (2 Spiele sind noch ausständig). Die Routiniers waren immens wichtig für die Entwicklung der jüngeren bzw. noch meisterschaftsunerfahreneren Spielern. Es wird weiter diesen Akteuren vertraut, vielleicht noch der eine oder andere Gaflenzer angesprochen, und mit neuem Schwung und Elan die (hoffentlich mögliche) Wintervorbereitung angegangen.

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